Greifswalder Bodden

Beim Greifswalder Bodden handelt es sich um eine Bucht der südlichen Ostsee. Die Fläche beträgt 514 km². Damit ist der Greifswalder Bodden der größte Bodden der Vorpommerschen Boddenlandschaft.

 

revieransässige Mothies

 

Revierbeschreibung

Segelrevier

Vom Strand ins Boot gestiegen, ist man schon direkt auf dem Regatta- oder Trainingskurs auf der Dänische Wiek, der südlichsten Bucht des Greifswalder Boddens. Außer vielleicht bei Nordwind (und wie oft kommt das vor?) ist das Revier wellentechnisch wie ein Binnensee. Von der Wassertiefe her sollte man zwar den „Mittelgrund“ meiden, ansonsten kann man aber in fast alle Richtungen lange Speed-runs hinlegen. Vom Strand zum gegenüberliegenden Ufer ist es ca. 1 Seemeile, nach Norden kann man dafür so lange fahren wie man sich eben traut. ;-) Das Wasser ist wie in den meisten Revieren natürlich im Frühjahr am Besten. Im Herbst schwimmt dann schon mal ein bisschen Seegras rum.

Windtechnisch muss man wahrscheinlich nicht viel sagen: Westwindzone und flache Küstenlandschaft! :-) Wenn der Wind mal nicht aus westlichen Richtungen weht, dann kommt er eben aus Nordost. Und zwar so konstant in Stärke und Richtung wie es an der Ostsee eben ist. Eigentlich fast immer ideal zum Foilen mit der Motte. Windstatistik siehe unten (but it’s never usually like this!). 

 

Anfahrt

Die Anfahrt nach Greifswald ist denkbar einfach auf der A20. Sowohl von Berlin als auch von Hamburg sind es ca. 250 km.

 

Clubgelände

In Greifswald gibt es drei Segelvereine (Akademischer SeglervereinGreifswalder Yachtclub und Yachtclub Wieck), deren Gelände alle miteinander verbunden sind. Nicht zuletzt deswegen fühlt es sich gerade für Gäste eher wie ein „großer“ Verein an. Mit der Motte geht man, wie alle Jollen, über den Strand südlich der Hafeneinfahrt ins Wasser. Dort gibt es eine große Wiese zum Auftakeln, die bei typischem Westwind sogar durch die Bäume und das Sperrwerk ganz gut windgeschützt ist. Da das Wasser vergleichsweise flach ist, muss man mit der Motte ca. 50 bis 100 m ins Wasser rein gehen.

 

Organisation

Die Greifswalder Segelvereine mit ihrer gemeinsamen Jugendabteilung veranstalten jedes Jahr ein/zwei große Jollenregatten (Opti, Laser, 420er) und haben auch schon mehrere große Deutsche Meisterschaften (420er, Laser, Europe, …) veranstaltet. 300+ Jollensegler werden hier jedenfalls regelmäßig problemlos auf dem Wasser und an Land „bedient“. Außerdem gibt es natürlich auch mehrere größere Dickschiffregatten bei uns. Die Infrastruktur und Helfer für Events wären also da. Vielleicht gibt’s ja irgendwann mal eine Mottenregatta? Oder zumindest ein organisiertes Training? Philipp freut sich jedenfalls immer über Gesellschaft.

 

Unterkunft

Übernachtungstechnisch könnte es auch nicht einfacher gehen. Wer im Bus oder Zelt pennen will, kann das nach Absprache auf dem Clubgelände tun. Sanitäre Anlagen kann man dann wie die Gastlieger im Hafen benutzen. Wer eine feste Unterkunft bevorzugt, für den ist das „Majuwi“ (www.majuwi.de) direkt neben dem Clubgelände die beste Adresse. Das ist quasi eine Jugendherberge auf top Niveau mit allen möglichen zusätzlichen Angeboten vom Lunchpaket bis zum Fahrradausleih.

Eignung für Foilermotten: gut

Anzahl der Moth-Regatten: leider noch keine

 

WebCam, Wettervorhersage etc.

Windstatistik: http://www.windfinder.com/windstatistics/greifswald?fspot=marina_wieck_greifswald

Seekarte: https://webapp.navionics.com/#boating@11&key=speiIsafqA

Google Maps: https://www.google.de/maps/@54.103384,13.4688331,13.17z

Webcams: https://de.webcams.travel/webcam/fullscreen/1490221378