Die Axeman-Familie

Axeman 1 (oben)

Andrew Patterson verblüffte 1985 die Experten: er reduzierte die Wasserlinienbreite auf revolutinäre 340mm und damit um etwa 35% gegenüber der beherrschenden Magnum 8. Das galt als unsegelbar. Nach anfänglichen Materialproblemen und der Anbringung von Hartschaum unter den Flügeln beendete er die Englischen Meisterschaften mit einem 3. Platz. Danach war nichts mehr wie vorher in der Mothszene.

Axeman 2 (unten)

Die kurz darauf entwickelte Axeman 2 war achtern etwas fülliger, ansonsten ohne Änderungen gegenüber der Mk1.

 

 

 

Axeman 3 (3 Bilder)

Die Axeman 3 war ein Experimentierboot: das Schwert war seitlich schwenkbar, es hatte keine Flares, die Seiten waren unten breit und oben schmal und das Heck war ein pintail reinsten Wassrs. leider war es etwas zu schwer geraten und die Schwertmimik funktionierte nicht besonders. Patterson montierte auch Foils, bekam aber die nosediving-Probleme nicht in den Griff. Die Axeman 3 sollte allerdings das Vorbild der Skippy 1 werden.

Axeman 4 (2 Bilder)

Die Axeman 4 sollte die nächsten Jahre dominieren. Erschienen 1990 wurde sie schnell zum Standard, allerdings eher in Australien. Auf der WM in Südengland kupferten die Aussies mit Maßband und Kamera die Mk4 sorgfältig ab und bauten sie in Stückzahlen fast unmodifiziert nach. Die Axeman 4 ist die Schmalmoth, die am leichtesten zu segeln ist.

Axeman 5 (oben)

Patterson enwarf für Selbstbauer die Axeman 5 mit pintail-Heck. Sie ist nicht besonders in Erscheinung getreten.

Axeman 6 (links und oben)

Um den Reibungswiderstand zu verringern entwarf Patterson die Axeman 6 mit kreisförmigem Spant. Sie war die erste Axeman, die konsequent in Carbon/Schaum gebaut wurde. Der gelungene Entwurf wurde unter Ian Forsdyke Europameister 2000.

 

Axeman 7

Graham Caws, Weggefährte von Patterson, entwickelte mit diesem die Axeman 7, wieder konsequent für den Selbstbau konzipiert und mit guten Ergebnissen auf der englischen Meisterschaft 2001.